Kosten

Immer wieder stellt sich auch bei sozialen Dienstleistungen die Frage nach den Kosten. Leider haben viele Städte und Länder ihre finanziellen Hilfen für Beratungsstellen in den letzten Jahren deutlich reduziert oder gänzlich gestrichen.

In Niedersachsen wird die Insolvenzberatung für gewisse Personengruppen und Verfahren vom Land finanziert! Voraussetzung hierfür ist der Beratungshilfeanspruch, wie er auch bei Rechtsanwälten in Anspruch genommen werden kann.

Grundsätzlich gilt, dass bei der Verbraucher-Insolvenzberatung alle ALG II-Empfänger kostenlos beraten werden. Selbiges gilt für Schüler, Auszubildende und Studenten.

Wenn sie Anspruch auf Beratungshilfe für das Verbraucher-Insolvenzverfahren haben, ist die Beratung durch uns für sie kostenfrei!

Dies beinhaltet folgende Leistungen:

  • Beratung und Betreuung während der Vorbereitung des Insolvenzverfahrens
  • Anschreiben der Gläubiger und Einholung der Forderungsaufstellungen
  • Prüfung der Forderungsaufstellungen
  • Erstellung und Versendung des außergerichtlichen Einigungsversuches
  • Erstellung der Bescheinigung über den ggf. gescheiterten außergerichtlichen Einigungsversuch
  • Übernahme der Verfahrensvollmacht für den gerichtlichen Einigungsversuch
  • Beratung und Betreuung während des sechsjährigen Insolvenzverfahrens

Einzig die Erstellung des gerichtlichen Insolvenzantrages ist mit einer einmaligen Gebühr von 50,00 € verbunden!

Sollten sie keinen Anspruch auf Beratungshilfe haben, entstehen ihnen Kosten, über die sie die Berater informieren. Das Erstgespräch ist grundsätzlich und für jeden Ratsuchenden kostenfrei.